Risiken bei schlechtem oder falschem Mundschutz

Risiken

  • Zu kurze Ränder, die nur die Zahnreihe bedecken schützen den Zahn nicht ausreichend. Es kann zu Frakturen und Splitterungen kommen. Ein Mundschutz muss den Alveolarfortsatz, das ist der Kieferknochen, soweit abdecken, dass die gesamte Wurzellänge ummantelt ist.

 

  • Lufteinschlüsse führen zu Blasen und Druckstellen am Zahnfleisch sowie zu einem Nachgeben beim Schlag. Es ist keine effektive Schienung des Zahnbogens möglich.

 

  • Ungenauer Sitz hat keinerlei Schutzfunktion bei einem Schlag. Ausserdem wird ein „Halten des Mundschutzes mit der Zunge“ begünstigt, wodurch Muskelverspannungen und Kiefersteifigkeit oder sogar Kopfschmerzen entsehen können (Zungendyskinesie).

 

  • Lockere Passform: Trinken oder Sprechen ist erschwert und kann im Spiel behindern

 

  • Falscher Einbiss: Die Einbissform lenkt den Unterkiefer in eine bestimmte Position. Bei ungenügender Präzision oder falschem Einbiss wird eine Kieferfehlhaltung und damit Muskelverspannungen begünstigt. Manchmal entsteht auch eine Art Knirsch- oder Pressgewohnheit, wie beim nächtlichen Zähneknirschen.

 

  • Zu dünne Schichtstärke: Ein biegsamer Mundschutz hat nicht genügend Festigkeit /Steifigkeit, um bei einem Schlag den Zahnbogen zusammen zu halten. Er kann abgleiten oder einfach nachgeben und damit Folgeschäden anrichten.

 

 

Setzen Sie auf Nummer sicher -Schützen Sie sich und Ihre Zähne mit einem guten Mundschutz!